~~~~ Magical Diary
melde mich wieder mal zurück...

Aber hallo! Lange Abstinenz... Wahrlich nicht unbekannt für mich. Es ist schon September, eben erst war doch noch Neujahr. Das Jahr läuft so schnell, es änderte sich soviel.

 

Ich wurde erwachsen. Ich habe so vieles bewusster wahrgenommen. Ich bin für so vieles dankbar. Toilette. Fliessendes Wasser. Einen Spiegel. Sauberkeit. Hygiene.

Habe seit diesem Sommer Piercing Nr. 2 + 3 (Lippe und Nase).

Heute die erste SMS meines ehemals besten Kollegen erhalten, als ich ihn gefragt habe, ob er auch am Ärzte-Konzert war. Komisches Gefühl. Anders als früher. Ob wir uns wieder verstehen werden? Time is bringing the answer.

Ich habe gelernt, mich zu gedulden. Stress muss zwar auch sein, aber Ruhe ist stärker.

 

Ich schreibe mit einem Typen, Dominic heisst er. Hübscher Kerl. Schreiben häufig, klingt interessiert. Bin interessiert.

In zwei Wochen starte ich ins 3. Semester. Kanns kaum glauben, in zwei Jahren bin ich mit dem Studium fertig. Bis dahin zwei wundervolle Jahre vor mir. Ich freue mich so sehr! 

Bin müde, es kreisen so viele Gedanken in meinem Kopf herum. Ich habe so lange nicht geschrieben, mein Blog musste leere Seiten en masse aufweisen. Und seither passierte soviel, dass ich gar nicht alles aufschreiben kann. Will. Was bringts. Verarbeiten kann ich auch im Kopf. Vielleicht vergesse ich, doch wen stört das schon. Wichtiges bleibt hängen.

Ueli. Zweimal gesehen. Zweimal in der Kiste gelandet. Komischer Kauz. Bin mir unsicher, ob ich mich bei ihm nochmals melden soll. Er meldet sich ja auch nicht! Scheiss Typ. Anfangs schrieb er oft, meldete sich von sich aus, wenn ich mich nicht mehr meldete. Wollte nur das eine. Ob alle Männer gleich sind? Wenn es mit ihm wenigstens toll gewesen wäre... Der Sex war nicht schlecht, aber nichts Besonderes, 0815. Schade eigentlich. Der Nächte wird besser.

So, für heute reichts. Bin müde. Hatte Frauenbeschwerden. Lange kam die Mens problemlos, ohne Schmerzen, nur heute... Was ist nur los? Frage: Kann man durch blossen Willen die Mens steuern? Dieses Mal gings... Am Samstag durfte sie nicht kommen (Rock am See mit den Ärzten!!), am Wochenende ist Openair, also muss sie bis Freitag durch sein.. Hm..

1.9.08 23:38


1.1.08 19:58


Ein frohes neues Jahr!

Happy new year!!

Habe eben gemerkt, dass ich schon lange nicht mehr geschrieben habe... Gibt halt so Zeiten - weswegen ich nie lange ein Tagebuch führen konnte, obwohl gewollt - wo man einfach keine Lust hat aufs Schreiben. Da ist eine Rekapitulation in Gedanken einfacher, kürzer, schneller, weniger aufwändig.

Jetzt schreibe ich mal wieder. Mein Motto fürs 2008: Neues Jahr, neues Glück.

Am 30.12.2007 abends endlich die Erlösung; mein Ex-Freund klärte mich endlich auf. Anscheinend hat er im Juli Schluss gemacht,weil er mich nicht mehr liebte. Das glaube ich ihm zwar nicht. Mehrmals noch im Juli hat er mich unbedingt z.B. an einem Turnfest besuchen wollen, mir ein Teddy geschenkt, mich eingeladen auf ein Stadtfest und mir dort auch einen Teddy mit Herz geschenkt (Ich stehe auf Teddys). Wahr ist, dass wir uns gegen Ende unserer Beziehung immer mehr gezankt haben und Stress hatten wir beide immer mehr bei der Arbeit und er hat sich dann eben zurückgezogen, nicht mehr mit mir geredet, mich nicht mehr sehen wollen.
Ich werde wohl noch einige Zeit benötigen, darüber hinwegzukommen. Ich muss jetzt. Denn er wird bald eine neue Freundin haben. Das tut weh. Er sagt, er denkt viel an sie. Aber wenn ich ihn nach ihr frage, weiss er eher viel Sexuelles zu erzählen als anderes. Ich weiss nicht, habe das Gefühl, dass er diese Beziehung vor allem benötigt, um über mich hinwegzukommen. Ist schwer, jetzt alles zu schreiben. Aber mal Sache: Er und ich sind seelenverwandt, das wissen wir beide, wenns sowas gibt. Wir kennen uns schon sehr lange, gefunkt hat es bei mir aber dann erst, wo wir zusammen kamen...
Ich denke, unsere Liebe besteht weiter, momentan eher auf Sparflamme, denn mit uns funktionierts momentan leider einfach nicht. Ich denke, der beste Gehilfe momentan ist die Zeit. Ich muss zu mir selbst finden, wissen, was ich will. Und er muss zu sich selbst finden. Ich denke, wir müssen nun beide eine Auszeit haben voneinander, uns gegen aussen neu orientieren und von aussen neuen Input bekommen. Ich hätte gewisse Dinge ändern sollen, er auch. Dies muss jetzt geschehen. Hoffentlich wird seine nächste Beziehung nur von kurzer Dauer sein - obwohl ich ihm sein Glück wünsche. Doch wenn er mich wirklich geliebt hat/liebt, dass ist diese seine nächste Beziehung  kurz, und bringt ihn zu gewissen Einsichten und neuen Erkenntnissen. Ich werde mich endlich "austoben" - wie er meint, ich brauche das. Und ein grösseres Bett. ;-)
Ja, ich werde wohl noch einige Tage brauchen, um über ihn hinwegzukommen. Ich konnte ja bis jetzt nie abschliessen. Er hat mir immer neue Hoffnungen gemacht. Obwohl er selbst wusste, dass es für uns im Moment keine Chance sieht. In wenigen Jahren vielleicht wird es für uns einen Neuanfang geben, vielleicht schon nächstes Jahr, wer weiss. Vielleicht. Für jetzt erhalte ich mir diese Hoffnung, denn es hilft mir in dieser Situation.
Wir sind übrigens wieder Kollegen, und darüber freue ich mich. Er redet wieder mit mir, über ihn, mich, etc. Wer weiss, was die Zeit bringt. Ihn habe ich nicht verloren. =)

1.1.08 19:40


Landdienst war toll!

Vom 27.08.2007 bis am 08.09.2007 war ich oberhalb von Dreien im Landdienst. Die Familie (Mutter Marlies ist 31, Vater Alex ist 48 Jahre alt) hat vier Kinder:

Raffael, geb. 1999
Mario, geb. 2000
Elvira, geb. 2002 und
Ramona, geb. 2006

Die Jungs gehen bereits zur Schule, Elvira besucht den grossen Kindergarten und das Nesthäkchen Ramona bleibt beim Mami zu Hause, oder beim Grosi.

Das Mittagessen ist die Hauptmahlzeit und jeden Mittag wird gekocht (ca. eine Stunde), es gibt immer zuerst eine Suppe, danach Fleisch, Beilage, Gemüse und hinterher Salat. Nach dem Aufräumen und Abwaschen hatte ich jeweils eine Stunde Mittag.

Vor dem Mittag "schlief" die Kleine auf ihrem Kissen in der Küche, also sie lag/sass drauf oder spielta damit und quengelte manchmal. Vor der Familie bekam sie immer schon die Suppe. Nach dem Essen hielt sie ihrem Mittagsschlaf, zwischen einer und zwei Stunden.

Am Freitagmorgen ist jeweils putzen angesagt. Seit da putze ich das Badezimmer selbst, plus die Küche. Ich habe diese Woche auch bei meiner Mutter geputzt (Toilette, Lavabo), aber nichts gehört. Ich bügle nun auch. Aber ich weiss nun leider genau, weshalb meine Mutter vieles nicht mehr so gerne macht: Unser Haus ist vollgestopft mit allem möglichen, Beispiel Küche: 2 von 4 Herdplatten sind belagert, links liegen Dinge, rechts auch, dann die Mikrowelle ist oben drauf vollgestapelt mit einer zweiten Küchenwage, etc. etc. An die Kaffeemaschine kommt man schwerlich ran, weil rundherum Teebeutel und -dosen liegen, x-beliebige Fläschchen, Döschen, Päkchen usw. füllen den Platz bis zum Waschbecken, die Abtropfe ist mit weiteren Putzmitteln, die unten im Schrank keinen Platz haben, und einer Fruchtschale (wo ich fast wöchentlich angefaultes oder schon blaugrünes beschimmeltes Obst entsorge). Kein Platz auch auf dem Tisch, wo alles mögliche liegt, vorne hats grad knapp noch Platz, um Brot zu schneiden. Auf der Eckbank liegen Dinge, ich weiss nicht was für welche, unter dem Bank liegen noch mehr. Überall Dinge, die s z.T. gar nicht braucht, oder wo aber der Originalplatz von anderen Dingen belegt ist.  Sogar die Fensterbank ist von Krimskrams belegt!

Grund dafür ist natürlich die Kaufsucht meiner Mutter. Die ist total auf Aktionen aus. Was natürlich an sich nichts Schlimmes ist. Aber wenn man beginnt, Dinge, die man gar nicht benötigt, zu kaufen, ist das Ziel überschossen.

Ich finde es zwar toll, wenn wir vieles haben, dass uns das Leben einfacher macht, aber gleich drei Brotbackautomaten?! Vor zwei Jahren ist mein Vater ausgezogen, seither sind meine Eltern getrennt, die werden sich vielleicht auch bald scheiden lassen. Damals habe ich die Werkstatt, die bisher von ihm belegt war, total auf- und umgeräumt. Ich hatte viel Platz, ich konnte auch meinen Boxsack ohne Probleme benutzen. Seither ist nicht nur das unmöglich, wegen dem vielen Zeugs meiner Mutter, sondern auch der Tischfussball ist belegt, unten und oben und seitlich. In der Werkstatt stelle ich jetzt Regenstiefel etc. und meine Wanderschuhe u.Ä. ab. Oder mein Schlauchboot. Oder meine Skates. Wo hätte ich sonst noch Platz? Ich begann schon lange, vieles in meinem Zimmer zu lagern. Aber auf ca. 2.5m x 4.5m ist das nicht gut möglich.

Das Bauern hat mir sehr gut gefallen. Mit Tieren arbeiten, viel draussen sein, heuen, Kälbchen tränken, Kuhärsche vergleichen *g*, kochen, putzen, Kinder,... Und dann die Abgeschiedenheit (die mir anfangs nicht behagte, die ich aber jetzt sehr vermisse!), die Leute, die nicht so gestresst sind wie wir, die mal zwischendurch einfach kurze Pause machen können... Schön. Und vor allem hat man da einfach mal Leute um sich.

Zu Hause sehe ich meine Mutter eh praktisch nie. Pro Woche vielleicht 2 bis 4 Stunden. Nicht mehr. Aber vielmals kommt sie abends heim und ist genervt und/oder gestresst, dass ich ihr lieber aus dem Weg gehe. Erst diese Woche kam sie heim und nörgelte, ich solle gefälligst meine Sachen aus dem Wohnzimmer nehmen und sie nicht hier herumliegen lassen. Ich habe diese Sachen nicht mal 24 Stunden da liegen lassen, und das auch nur, weil ich ihr was zeigen wollte. Aber ich hab mich in Acht genommen, ich lasse gar rein nichts mehr ausserhalb meines Zimmers oder der Werkstatt herumliegen. Ich nicht, dafür meine Schwester und die dumme Pute.

Am Montag beginnt jetzt erst mal mein Studium "Wirtschaftsrecht", dass ich in 3 Jahren abgeschlossen haben werde. Für später überlege ich momentan, ob ich Teilzeit als Wirtschaftsjuristin und anderntags als Bäuerin arbeiten will. Dafür beginne ich jetzt die Suche nach einem hübschen, jungen Bauern... =)

Der Landdienst war einfach total anders als das Leben hier unten. Da sind Berge um einem herum, Wiesen, Grün, kein Verkehr, keine Autobahn, keine Strommasten, kein Zug. Dort gibts Wald in der Nähe, man kann Ausflüge machen. Sie haben ein schönes, grosses, neues Haus. Die Zimmer sind Zimmer, und keine Zellen, man hat neben Bett, Tisch und Kleiderschrank noch genügend Platz, um sich nicht eingeengt zu fühlen. Und man hat viel Umschwung. Und Tiere. Es lebt. Nicht wie hier, wo man unter der Woche ausschlafen kann und dann aufsteht und das Gefühl hat, der letzte Mensch auf Erden zu sein. Meine Mutter hat für solche Träumereien keine grosse Akzeptanz. Sie findet, wenn mir das wichtig ist, muss ich dafür arbeiten. Ihr ist ihr Haus wichtig (das winzig klein ist, ein bisschen Rasen rund herum, vollgestopft mit Unnötigem, vielleicht ist sie nicht gerne zu Hause, weil sie das dann bemerken würde.)

Müsste ich mich entscheiden zwischen Landdienst-Leben und hier, für mich wär es schnell klar. 

Einige Aufgaben, die ich auf dem Land hatte:

  • kochen
  • Obst sammeln
  • helfen beim Kühe ein- und auslassen
  • Kälbchen tränken
  • Kühe mit Heu versorgen
  • beim Heu einfahren helfen (nach dem Mähen verteilen zum Trocknen, wenden, zusammenrechen zum einfahren)
  • Kuchen backen
  • Zopf backen
  • schalmen (monatliche Kontrolle der Eutergesundheit und der Milchqualität anhand der Milch)
  • Lämmchen "schöppele"
  • Kinder betreuen
  • etc.
16.9.07 15:27


Landdienst

Ich glaubs kaum. Ich habe Bammel. Morgen fahr ich in den Landdienst, mit dem Auto. Weil ich am Samstagmorgen noch arbeiten muss und s danach gleich ans Rock am See geht. Dann ist das Auto praktischer als der Zug.

Ich weiss gar nicht, wieso ich jetzt dieses komische Gefühl im Bauch habe. Vielleicht vermisse ich einfach das Haus, zu jeder Tages- und Nachtzeit tun zu können, was ich will (3 Wochen Ferien... =) ). Naja, mit dem Auto bin ich dann in 1/2 Stunde zu Hause. Und am Donnerstag will ich sowieso kurz in den Aldi gehen, Walking-Shirts kaufen...

Am Freitagabend hab ich mich mit meinem Ex-Freund getroffen, weil ich ne Torschusspanik vorm Studium hatte. Das hat sich jetzt Gott sei Dank gelöst. Aber ich habe dann geweint, war ein halbes Desaster, er sagte dann schlussendlich auch, wir sollten doch gehen (ich war auch noch müde, weshalb ich manchmal vor mich hingestarrt habe). Am Bahnhof heulte ich nur noch und verstand die Welt nicht mehr. Hab mich doch so herausgeputzt, dass er mich mal in die Arme nimmt. Ich lieb ihn doch so sehr! Nein, es ist nicht irgendein gebrochener Stolz oder sowas. Ich will einfach mit ihm zusammen sein, ihn spüren, mit ihm reden, sein Gesicht streicheln, ihn küssen,... Ich vermisse ihn.

Naja, schliesslich lief er davon, stammelte noch, er liebe mich, wolle mich wiedersehen, mit mir zusammensein, aber es geht halt noch nicht, weil er so einen Bomben-Stress hat, dass das jetzt noch nichts bringen würde. Darauf habe ich ihm nachts noch einen Brief geschrieben, dann mit meiner Mutter über die Situation geredet, den Brief überarbeitet und nochmals geändert und gestern morgen zur Post gebracht. Morgen sieht er ihn, liest ihn. Und ich bin nicht zu Hause. Irgendwie passt das schon. Er hat morgen den letzten Arbeitstag. Dann zwei Wochen Ferien. Und dann beginnt er ebenfalls zu studieren. 

Ich hab immer noch Bammel vor morgen, v.a. vor dem Weg finden, der ist gar nicht so leicht, ich bin da noch nie alleine durchgefahren... 

Sehen wir mal, was da auf mich zukommt...  

26.8.07 22:52


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